Hbb-Fernseher auf dem Vormarsch

Das Hybrid-Fernsehen hält langsam aber sicher Einzug in die deutschen Wohnzimmer. Bereits eine halbe Million der hybriden Endgeräte wurde verkauft und die Tendenz ist steigend. HbbTV bietet die Möglichkeit, mittels LAN/WLAN-Anbindung, Webinhalte optimiert auf dem Fernsehbildschirm darzustellen. Hersteller wie Philips, Panasonic oder auch Samsung bieten dies schon. Außerdem gibt es Firmen wie Humax, VideoWeb oder Eviado, die in ihren Satelliten-Receivern einen Internetzugang bereitstellen.

Im Moment gibt es noch keinen einheitlichen Standard für die TV-Geräte, doch zum Sommer könnte das European Telecommunications Standards Institute (ETSI) Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV) als Standard verabschieden.

Zurzeit gibt es noch eine Mischung verschiedener Ausgestaltungen, allerdings sieht es so aus als würde sich für Inhalte- und Dienst-Anbieter eine Variante des Internet-Formats HTML durchsetzen. CE-HTML heißt dieses Format und stellt ebenfalls die Basis der HbbTV-Spezifikation dar. Philips arbeitet mit dieser CE-HTML Basis, doch es ist nicht das einzige Verfahren, das zum Einsatz kommt. So ist die Basis, auf der Panasonic das Internet auf den Fernsehen bringen will, JavaScript. Auch andere Hersteller greifen nicht unbedingt auf CE-HTML zurück.



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